Stoppt die Bebauung der Parkanlage in der Fidel-Sporer-Straße!    

Nachdem bekannt wurde, dass die Stadt Weingarten vorhat, diesen Park der Stiftung Liebenau zur Bebauung zu veräußern, haben doch einige Bürger erhebliche Bedenken und auch Einwände geäußert.

Soweit bekannt, wurde der Park an der Fidel-Sporer-Straße dem zwar gemeinnützigen, dennoch  privatwirtschaftlichen Unternehmen "Stiftung Liebenau" von der Stadt Weingarten angeboten. Anliegen der Stadt ist es, damit der Stiftung Liebenau einen Ausgleich für den Verkauf ihres bebauten Grundstücks in der Ravensburger Strasse zu verschaffen, das ein privater Investor zur Erweiterung der städtebaulichen Planung beim ehemaligen Krankenhaus erwerben möchte.

Letztlich aber handelt es sich  hier um ein  privatwirtschaftliches Unternehmen das durch diesen Erwerb Naturflächen,  die bisher für die Allgemeinheit zur Verfügung standen, dann in Privateigentum umwandelt.

Bei einer solchen Umwandlung von Gemeingut in privaten Besitz stellt sich neben den Umwelt- und Lebensqualitätsaspekten u. a. auch die Frage nach dem grundsätzlichen Wert von Naturflächen für die Allgemeinheit, der durch diesen Verkauf hier  unwiederbringlich verloren ginge. In Abwägung zu einem kurzfristig zu erzielenden finanziellen Ertrag für den Gemeindehaushalt wäre es im Interesse der Allgemeinheit durchaus angebracht  zu prüfen, ob nicht andere, für die Bürger wie auch den Naturschutz weniger relevante, Grundstücke seitens der Stadt als Angebot an die Stiftung Liebenau in Frage kämen.

Sonst geht in Weingarten ein Stück

Natur und Freizeitqualität verloren!
 


Wir sind für Inklusion und begrüßen es ausdrücklich, dass die „Stiftung Liebenau" Bauprojekte erstellt, in denen Menschen mit Behinderung möglichst selbstständig in Wohngruppen leben können. Aber soll dafür eine bisher vielseitig genutzte öffentliche Parkfläche geopfert werden? Auch die im SZ-Bericht vom 28.Oktober 2022 (s.u.) erweckte Hoffnung, dass mit der beabsichtigten Bebauung die angespannte Wohnraumsituation in Weingarten entspannt würde, überzeugt nicht, da lediglich 4 bis 5 kleine Eigentumswohnungen vorgesehen sind. Dies würde mit Sicherheit zu keiner spürbaren Entlastung beitragen.

Und so könnte es werden, wenn es nicht gestoppt wird!

     

Beispiel der Parknutzung durch Bürger

Wieso der Park erhalten werden muss:
  • Der Park an der Fidel-Sporer-Straße ist eine mitten in der Stadt für die Allgemeinheit zugängliche Erholungs- und  Naturfläche mit altem Baumbestand.
     

  • Die Möglichkeit zur Erholung und Freizeitgestaltung draußen, gerade für Menschen, die keinen Garten haben, wäre durch diese Bebauung unwiederbringlich verloren.
     

  • In dem Park, der im hinteren Teil einen alten und seltenen Baumbestand aufweist, hat sich für in der Stadt lebende Tiere - vor allem auch auf Grund der hohen Bäume für manche  Vogelarten - ein kleines Biotop entwickelt. Damit leisten Städte einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.  Dieses wertvolle städtische Biotop würde wohl nachhaltig beschädigt werden, denn selbst wenn bisher nur bis zur Grenze dieses Baumbestandes gebaut werden sollte, werden diese Bauaktivitäten doch die gesamte Parkfläche zumindest indirekt betreffen.
     

  • Erhöhte Anwohnerbelastung durch erhebliche Verkehrszunahme, da dort Einrichtungen zur Unterbringung Pflegebedürftiger und eine Kindertagesstätte entstehen sollen, was mit höherem Besucher- und Mitarbeiterverkehr verbunden ist.
     

  • Öffentliches genutztes Gemeingut darf nicht wegen kurzfristiger Einnahmeerwartung zu privatem Eigentum gemacht werden!

 

Auch im Winter, wenn es schneit ...

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